SOTT FOKUS: Sehr fortschrittlich: Russisches Gesundheitsministerium empfiehlt Verbot von WLAN und Handys an Grundschulen

Am 17. Juli veröffentlichte das russische Gesundheitsministerium Empfehlungen, WLAN und Handys an Grundschulen zu verbieten:

kids on cellphones

Die Informationen wurden von der Organisation „Children’s Health Defense“ von Professor Dr. Oleg Grigoriev, dem Vorsitzenden des russischen Nationalkomitees für den Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung, zur Verfügung gestellt. Professor Grigorjew hat sich offen über die Gefahren der drahtlosen Technologie geäußert und leitete die jüngsten Initiativen der russischen Regierung zum Schutz von Kindern vor Schäden.

tweet russian health ministry

Zahlreiche Studien zeigen tiefgreifende negative Auswirkungen von WLAN. Professor Martin Pall verweist in seinem 2018 erschienenen Meta-Analysepapier Wi-Fi is an important threat to human health“ auf Studien, die zeigen, dass WLAN oxidativen Stress, Spermien-/Hodenschäden, neuropsychiatrische Auswirkungen einschließlich EEG-Veränderungen, Apoptose (Zelltod), zelluläre DNA-Schäden, endokrine Veränderungen und Kalziumüberlastung verursacht. In Anbetracht der Beweise für Schäden haben Wissenschaftler und medizinische Verbände dazu aufgerufen, die Verwendung von WLAN in Schulen zu verbieten und stattdessen drahtgebundene Netzwerke zu verwenden.

– Children’s Health Defense

In diesem Zusammenhang zeigt sich die russische Regierung erneut als sehr fortschrittlich und vorausschauend, weil die Auswirkungen dieser Strahlungen bis jetzt immer noch nicht absehbar sind – im Gegenteil, Beweise häufen sich, dass Funkstrahlen schädlich sind. Zudem Kabelverbindungen immer noch schneller und einfach sicherer sind.